Information für EU- und EWR-Staatsangehörige sowie Staatsangehörige der Schweizerischen Eidgenossenschaft betreffend die Zulassung zur Berufsausübung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege.


Wenn Sie eine Ausbildung in einem EU-Mitgliedstaat, in einem EWR-Vertragsstaat oder in der Schweizerischen Eidgenossenschaft erfolgreich absolviert haben und ein Diplom für die „Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege" besitzen, wenden Sie sich bitte im Falle einer geplanten Berufsausübung in Österreich an unsere Behörde:

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Abteilung I/6
Bundesamtsgebäude Radetzkystraße 2, 1031 Wien
8. Stock, Zimmer 8K03, 8K10, 8K12
Telefon: (+43/1) 71100/4646, 4686, 4128


Parteienverkehr:
Montag, Dienstag, Donnerstag,  von 8.00 bis 11.00 Uhr
Mittwoch und Freitag ausnahmslos k e i n Parteienverkehr!
Die Zuständigkeit der einzelnen Sachbearbeiter richtet sich nach dem Anfangsbuchstaben Ihres Familiennamens. Bitte beachten Sie hiezu die Hinweistafeln neben den Eingangstüren der entsprechenden Zimmer!
Bei Antragstellung sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • formloses persönlich unterfertigtes Ansuchen unter Angabe einer Adresse und auf freiwilliger Basis Telefonnummer und/oder e-mail Adresse
  • Diplom über die in einem EU-Mitgliedstaat, in einem EWR-Vertragsstaat oder in der Schweizerischen Eidgenossenschaft erfolgreich absolvierte staatlich anerkannte Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege im Sinne der Richtlinie 77/452/EWG
  • Abschlussprüfungszeugnis über die zu diesem Diplom führende Ausbildung im Sinne der Richtlinie 77/453/EWG
  • Nachweis der Staatsangehörigkeit durch Vorlage eines Reisepasses, eines Personalausweises oder eines Staatsbürgerschaftsnachweises
  • polizeiliches Führungszeugnis (Leumundszeugnis) des Herkunftstaates, das bie Vorlage nicht älter als drei Monate ist
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung, das bei Vorlage nicht älter als drei Monate ist
  • allenfalls Heiratsurkunde
  • Beachten Sie bitte die weiteren notwendigen Unterlagen

Sämtliche Unterlagen sind im Original oder in gerichtlich oder notariell beglaubigter Abschriftund - bei Dokumenten, die nicht in der Amtssprache Deutsch abgefasst sind - mit Übersetzung durch eine/einen gerichtlich beeidigte/beeidigten Übersetzerin/Übersetzer vorzulegen.

Unbeglaubigte Fotokopien oder nicht übersetzte Dokumente werden als Nachweise nicht anerkannt. Vorgelegte Originaldokumente werden nach Bearbeitung umgehend retourniert.

Sie sind nach Antragstellung verpflichtet, Adressen- und Namensänderungen dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen umgehend bekannt zu geben!

Es ist mit anfallenden Verwaltungsgebühren in der Höhe von ca. € 150,-- zu rechnen, die nach Abschluss des Verfahrens fällig werden. Hiezu ist folgende Stelle zuständig:

Krankenschwestern und Krankenpfleger,

  • die nicht EU-EWR-Staatsangehörige oder Staatsangehörige der Schweizerischen Eidgenossenschaft sind oder
  • Personen, die ihre Ausbildung nicht in einem EU-Mitgliedstaat, in einem EWR-Vertragsstaat oder in der Schweizerischen Eidgenossenschaft absolviert haben, oder
  • Personen, die kein Diplom im Sinne der Richtlinie 77/452/EWG verfügen

richten ihren Antrag auf Nostrifikation an das örtlich zuständige

Amt der Landesregierung:

Adresse

Telefonnummern

Amt der Burgenländischen Landesregierung

Freiheitsplatz 1, 7001 Eisenstadt

02682/600/0

Amt der Kärntner Landesregierung

Arnulfplatz 2, 9021 Klagenfurt

0463/536/0

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung

Klosterstraße 7, 4020 Linz

02742/9005/0

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

Landhausplatz 1, 3100 St. Pölten

0732/77 20/0

Amt der Salzburger Landesregierung

Postfach 527, 5010 Salzburg

0662/80 42/0

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Hofgasse, 8010 Graz

0316/877/0

Amt der Tiroler Landesregierung

Landhaus, 6020 Innsbruck

0512/508/0

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Römerstraße 15, 6901 Bregenz

05574/511/0

Magistrat der Stadt Wien Magistratsabteilung 15

Am Modenapark 1-2, 1030 Wien

01/53114/87433

 

ZUSÄTZLICHE UNTERLAGEN BEI EINER ANTRAGSTELLUNG FÜR

EU-Staatsangehörige, die ihre Ausbildung in der Republik Estland, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Malta, der Republik Polen, der Slowakischen Republik, der Republik Slowenien, der Tschechischen Republik, der Republik Ungarn oder in der Republik Zypern absolviert haben:

  • Bestätigung der zuständigen Behörde des Herkunftsstaates, wonach das Diplom und die hiezu führende Ausbildung den Richtlinien 77/452/EWG und 77/453/EWG entspricht
  • Bestätigung der zuständigen Behörde des Herkunftsstaates über Dauer und Inhalt der Berufserfahrung im Herkunftsstaat


Das im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen zu beantragende Verfahren um Berufszulassung ersetzt nicht die nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz einzuholenden Bewilligungen, um die gesondert für Staatsangehörige folgender EU-Mitgliedsstaaten beim zuständigen Arbeitsmarktservice anzusuchen ist:

Republik Estland, Republik Lettland, Republik Litauen, Republik Polen, Slowakischen Republik, Republik Slowenien, Tschechischen Republik, Republik Ungarn

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