28. Dezember 2009

Die Österreichische Pflegekonferenz unterstützt die BürgerInneninitiative zur Gründung einer Pflegekammer.


Erklärung

 


24. November 2009

Eigenständige gesetzliche Vertretung der Pflegeberufe



Vor dem Hintergrund der ständig steigenden Anforderungen und Veränderungen von Tätigkeitsprofilen der Pflegeberufe, gewinnt die Forderung einer eigenständigen und gesetzlich verankerten Interessensvertretung immer mehr an Bedeutung.


Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) begrüßt die aktuelle Bürgerinitiative zur Pflegekammer. Die Umsetzung erfordert jedoch klare Strategien für die Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben und Verantwortungen. Schon seit 2005 ist die Gründung einer Pflegekammer Thema im ÖGKV.


2007 forderte die damalige NRAbg. Maria Grander im Nationalrat:
„Ich werde täglich in meiner Arbeit aus meiner Berufsgruppe der Pflegeberufe bzw. auch aus den Berufsgruppen der nichtärztlichen Berufe mit der Forderung nach einer Pflegekammer bzw. nach einer Kammer für nichtärztliche Berufe angesprochen. Es wird immer wieder von mir eingefordert, mich hier dafür einzusetzen, dass es da in Zukunft eine eigene Kammer gib. (…) Die Kammer wäre ein ernst zu nehmender politischer Verhandlungspartner und Systempartner und wichtig für die inhaltlichen komplexen Strukturen und Prozesse in der Gesundheitsversorgung.


Der ÖGKV hat als ersten Schritt zur Pflegekammer die Registrierung für Pflegekräfte definiert. Seit Juni 2009 besteht für die Mitglieder des ÖGKV die Möglichkeit sich freiwillig registrieren zu lassen. Die erhobenen Daten stärken die berufspolitische Position der Pflegenden im Gesundheitswesen. Alle weiteren Initiativen die beitragen, das wichtige Ziel eine eigene gesetzliche Vertretung für Pflegende in Österreich zu erlangen, sind mit einzubeziehen.


Positionspapier (PDF)