26. November 2010

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) schreibt die zunehmende Sensibilisierung maßgeblicher Politiker für die Situation in der Pflege dem hohen öffentlichen Druck durch die Aktion Gelbe Karte zu.

„Bereits wenige Tage nach Start der Kampagne hat Bundesgesundheitsminister Rösler die Arbeitsbedingungen deutscher Pflegefachkräfte zusätzlich auf die Agenda eines Expertengesprächs am 07. Dezember gesetzt“, sagt DBfK-Präsidentin Gudrun Gille.

„Aus dem Bundeskanzleramt kam ein Schreiben, die Regierungskoalition habe sich entschlossen, die ‚Rahmenbedingungen für Pflegende‘ zu überprüfen. All dies zeigt, dass die Botschaft der Gelben Karte auf Seiten der Bundesregierung angekommen ist. Bis heute haben bereits knapp 40.000 Personen online und Unzählige mehr auf dem Postweg signalisiert, wie unerträglich die heutigen Rahmenbedingungen in der Pflege für alle Betroffenen sind. Die Regierung ist damit zum Handeln aufgefordert.“

 

Der DBfK hat am 1. November 2010 die Kampagne gestartet und fordert alle Pflegefachkräfte, Patienten, Angehörige, BewohnerInnen und besorgten Bürger Innen ausdrücklich auf, der Bundeskanzlerin und ihrer Regierungsmannschaft für verfehlte Gesundheits- und Pflegepolitik bis 30. November 2010 die Gelbe Karte zu zeigen. Anlass ist die desolate Situation in vielen Bereichen der Pflege, zunehmende Versorgungsmängel und unmenschliche Arbeitsbedingungen für die beruflich Pflegenden.

 

Die Gelbe Karte kann als E-Card unter www.dbfk.de/gelbekarte oder per Post an das deutsche Bundeskanzleramt geschickt werden.

 

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V.  - DBfK
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