Umgang mit schwierigen KlientInnen und Angehörigen - S 10 007

 

 

Ziel
Verhaltensveränderte BewohnerInnen/KlientInnen fordern MitarbeiterInnen in der Altenbetreuung/-pflege in ganz besonderem Maße. Desorientierung, Phobien, Zwänge, Depressionen, Wahnerleben sind nicht nur für KlientInnen schwer zu meisternde Situationen, sondern auch für MitarbeiterInnen.

Nicht selten werden alte Menschen mit Verhaltensänderungen zu sogenannten „schwierigen“ KlientInnen, auch zu unbeliebten KlientInnen. Mit weitreichenden Folgen – so erhalten unbeliebte KlientInnen/BewohnerInnen weniger Zuwendung.

Auch Angehörige, etwa jene die Information fordern, die von Schuldgefühlen geplagt sind, die „kontrollieren“, werden als schwierig erlebt, Konflikte drohen. Wissen ermöglicht ein neues Verständnis und hilft weitere Strategien zu entwickeln im Umgang mit „schwierigen“ Menschen.

Die TeilnehmerInnen erhalten Basiswissen über die Funktion des Gehirns, Entstehung von Gedächtnis und psychischen, sowie kognitiven Veränderungen im Alter. Sie erfahren die Grundlagen über Sozialisation und Biografiearbeit und entwickeln damit ein neues Verständnis für Menschen mit psychischen Veränderungen.

Die TeilnehmerInnen erhalten einen Einblick in die „andere“ Sicht der Angehörigen, sie wissen um die Belastungen der Pflege zu Hause, sie entwickeln Verständnis für die Gefühlswelt Angehöriger  (Bsp: Schuldgefühle, Scham) und den daraus folgenden Reaktionen und Handlungen. Sie entwickeln neue Kommunikationsstrategien im Umgang mit Angehörigen.




Zielgruppe
Pflege- und Betreuungspersonen von Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, sowie gerontologischen Stationen



Inhalte
Grundlagen von Gedächtnis und Erinnerung. Kognitive und psychische Veränderungen im Alter. Identität, Normalität und Sozialisation. Einführung in die Biografiearbeit. Situation pflegender Angehöriger, Motivation und Belastungen.

Die Sozialanamnese als Basis für Angehörigenorientierung und- beratung. Grundlagen der Kommunikation. Die ideale (pflegende) Angehörige, Motive zur Übernahme von Pflege zu Hause, Belastungen pflegender Angehöriger, Grundlagen der Kommunikation, Bearbeitung von Fallbeispielen



Methoden
Vortrag, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Selbsterfahrung, Rollenspiele



Referentin
Sonja Schiff
DGKS, akadem. Gerontologin, gerontologische Lebensberaterin



Ort
Mehrzweckraum im Rehab Großgmain



Datum
4. und 5. November 2010
8:00 bis 15:45 Uhr



Anmeldeschluss
21. Oktober 2010




ONLINE-ANMELDUNG



TN Zahl
mindestens 10 bis maximal 16




Kosten
195,- Euro für ÖGKV-Mitglieder
215,- Euro Vollpreis

Preis inkl. Mittagessen, Jause und Pausengetränke




Information
ÖGKV-Landesverband Salzburg
bildung.sbg@oegkv.at