TIROLER TAGESZEITUNG 30. Jänner 2009
Arbeiterkammer macht dem Land Konkurrenz
Die Arbeiterkammer richtet ein eigenes Pflegereferat ein. Es soll Anlaufstelle für Heimmitarbeiter und auch für pflegende Familienangehörige sein.
ÖSTERREICH 22. Jänner 2009
Wien hat das Landespflegegeld erhöht
Mehr Geld für Pflege. Im Januar 2009 wurde das Landespflegegeld in Wien um bis zu 6 Prozent erhöht. Auch gibt es erstmals Zuschläge für Schwerbehinderte Kinder und Jugendliche sowie Menschen, die an Demenz leiden. Gerade für diese Gruppen waren die Erhöhung des Pflegegelds und die bessere Einstufung notwendig, denn vor allem demenzkranke Menschen haben einen stetig steigenden Pflegebedarf. Für die Pflegestufen 1 und 2 gibt es um 4 Prozent mehr, für die Stufen 3 bis 5 um 5 Prozent mehr, und die Stufen 6 und 7 erhalten ein Plus von 6 Prozent. Nach der Erhöhung stehen damit je nach Einstufung zwischen 154,20 und 1655,80 Euro zur Verfügung.
VORARLBERGER NACHRICHTEN 21. Jänner 2009
Mehr Pfleger
Pflegeheimbeirat stellt ein neues Personal-Bemessungsmodell für Pflegeheime vor. Eine 36-Stunden-Verfügbarkeit von Fachpersonal wird verpflichtend.
DER STANDARD 17. Jänner 2009
„Oma, du bist heute im Fernsehen!“
Pflegebedürftige Menschen können künftig per Knopfdruck über ihr TV-Gerät mit Pflegern und Angehörigen auch optisch kommunizieren – und ihre Blutdruckwerte übermitteln. Das „Tele-Pflege-Projekt“ wird jetzt in der Steiermark gestartet.
DER STANDARD 17. Jänner 2009
Menschen helfen mit „Ger-Animation“
Der Lehrgang zum GerAnimatinstrainer bringt Absolventen hervor, die alte und kranke Menschen intensiv bei der Erhaltung der Selbstständigkeit unterstützen.
KURIER (Wien) 18. Jänner 2009
Es wird Zeit, dass ich etwas ändert
Zehnt Prozent der Bevölkerung sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Stadt Wien arbeitet intensiv daran, dass der öffentliche Bereich barrierefrei wird. Im Schnitt werden 20 Prozent der Wiener Wohnbauförderung in Wohn- und Pflegeprojekte für ältere Menschen bzw. in Sanierungen investiert.
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN 17. Jänner 2009
Spezial-Ausbildung für Betreuer von psychisch kranken Straftätern
Rund 340 Menschen werden in Österreich über gerichtliches Urteil nach Paragraf 21 in der Psychiatrie zwangsweise angehalten. In einem bundesweit einzigartigen Lehrgang in Linz wird die Qualität in der Pflege gesteigert. Pflegekräfte müssen Wissen um Rechtsgrundlagen der zwangsweisen Anhaltung, die medizinischen Schwerpunkte der forensischen Psychiatrie und die Problemstellung haben. „Wir Mediziner, aber auch die Patienten können von gut ausgebildetem Personal nur profitieren“ sagt dazu auch der bekannte österreichische Gerichtsgutachter Professor Reinhard Haller.
DIE PRESSE 17.01.2009
Upgrading für Lehrer und Pflegekräfte
Mit einem Hochschulabschluss öffnen sich qualifizierte Berufe für die Weiterbildung und für Quereinsteiger. Österreich ist dabei in vielen Berufssparten noch ein Nachzügler. Da es in den meisten Ländern keine duale Ausbildung gibt, erhalten dort zum Beispiel Krankenschwestern eine akademische Ausbildung. Allein diese Berufsgruppe zu akademisieren würde einen riesigen Sprung in der Akademikerquote bedeuten. Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV bestätigt, dass innerhalb der EU nur Österreichs und Deutschlands Krankenpflegepersonal trotz ausgezeichneter Ausbildung keinen Bachelorgrad vorweisen kann. „In unseren Nachbarländern, etwa in der Slowakei oder in Slowenien, hat diese Ausbildugnsform sowie das Studium der Pflegewissenschaft eine längere Tradition.“
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN 17. Jänner 2009
Pflege immer teurer: Ackerl fordert Vermögenssteuer zur Finanzierung
„Der Mittelstand peckt, aus Millionenvermögen wird kein Beitrag geleistet“, sagt SP-Soziallandesrat Josef Ackerl.
ÖSTERREICH 18. Jänner 2009
Berufe mit Zukunftschancen
Jobs im Gesundheits- und Bildungsbereich gelten als krisenfest. In den Bereichen Dienstleistungen, Handel sowie Gesundheit ist die Beschäftigungsentwicklung laut AMS in nächster Zeit am besten.
SALZBURGER NACHRICHTEN 16. Jänner 2008
Neue Idee: „Pflegeakdemie für Inländer
„Pflegearbeit als Teilzeitjob“: Unter diesem Motto regt der 47-jährige Obersteirer Klaus Katzianka die Gründung einer neuartigen Pflegeakademie in Österreich an. In dieser Institution sollen vor allem Österreicher für Teilzeitpflege ausgebildet werden. Hintergrund dafür sei der Umstand, dass in zehn bis 15 Jahren immer weniger Menschen aus den östlichen Nachbarländern für Pflegedienste zu uns kommen“, erklärt Katzianka und fordert ein „Umdenken“ in dieser „sensiblen Causa“.
KRONEN ZEITUNG (WIEN) 15. Jänner 2009
Mehr Krankenpfleger
Bis Herbst 2010 entsteht auf dem Areal des Kaiser-Franz-Josefs-Spitals eine Krankenpflegeschule. Hier werden künftig 600 Schüler die Ausbildung absolvieren.
KRONEN ZEITUNG (WIEN) 10 Jänner 2009
Pflegelehrgang
Einen neuen Lehrgang im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege bietet das Wiener Rote Kreuz ab März an. Am 13. Jänner gibt es dazu von 18 bis 20 Uhr eine Info-Veranstaltung im Ausbildungszentrum am Franzosengraben 6 im 3. Bezirk. Infos: www.wrk.at
SALZBURGER NACHRICHTEN 9. Jänner 2009
Legale Pflege bis Juli 2009
Die Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung zeigt Wirkung. Davon ist man nicht nur im Sozialministerium überzeugt. Auch Hilfsorganisationen wie das Hilfswerk und die Caritas geben zu, dass es damit gelungen sei, den Großteil der illegalen Beschäftigungsverhältnisse bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu legalisieren. Caritas-Generalsekretär Stefan Wallner sagt ganz offen im SN-Gespräch: „Diese Regelung ist ein Erfolg."
KURIER (WIEN) Morgenausgabe 8. Jänner 2009
Lösung bei der Dauer-Pflege
Das Sozialministerium rechnet damit, dass bis zur Jahresmitte 2009 das Problem der 24-Stunden-Pflege gelöst und alle Förder-Ansuchen gestellt sind. Hilfsorganisationen drängen nun zur grundsätzlichen Reform des Pflegewesens.
KURIER (WIEN) 4. Jänner 2009
Pflegesituation: Keine einheitliche Ausbildung
Alten- und Pflegeheime Schätzungen zufolge leben etwa 16 Prozent aller Pflegebedürftigen in Pflegeheimen. Österreichweit gibt es laut Sozialministerium derzeit 817 Alten- und Pflegeheime mit insgesamt 72.602 Betten. Der Großteil fast 39.000 dieser Betten fallen auf Pflegeplatze. Knapp über 20.000 sind Wohnplätze mit Pflege und rund 13.500 sind reine Wohnplätze für Senioren. Versorgt werden die pflegebedürftigen Menschen von rund 33.000 Pflegern, Altenhelfern, Therapeuten, Ärzten, Sozialarbeitern und Zivildienern. Kritik Über die genaue Zahl der Pfleger wird keine Standesliste geführt, was zu Kritik seitens des Krankenpflegeverbands geführt hat. Umstritten ist auch die unterschiedliche Ausbildung der Pfleger. Diese fällt in die Länderkompetenz. Dazu kommt, dass der körperlich äußerst anspruchsvolle Beruf, in dem vorwiegend von Frauen tätig sind, von den wenigsten bis zum Pensionsantritt ausgeübt werden kann. Der Verband fordert, dass Tätigkeitsbereiche herausgefiltert werden, wo die Erfahrungsressourcen des Personals starker genutzt werden können.