Einführung ins Entlassungsmanagement - S 10 008


Was ist Entlassungsmanagement?
Entlassungsmanagement bedeutet, PatientInnen zu identifizieren, welche im Anschluss an ihren Krankenhausaufenthalt medizinischen, pflegerischen, sozialen und/oder finanziellen Versorgungsbedarf haben und diesen nicht aus eigener Kraft oder mit Hilfe sozialer Netzwerke organisieren können.

Mit diesen PatientInnen gemeinsam und gegebenenfalls mit deren Angehörigen, wird der konkrete Bedarf für die nachstationäre Versorgung ermittelt. Im Anschluss an die Bedarfserhebung werden die erforderlichen Maßnahmen für eine lückenlose nachstationäre Versorgung organisiert.

Gemeinsam mit PatientIn und Angehörigen sowie den im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen (Pflegepersonal, ÄrztInnenschaft, Physiotherapie) wird eine Perspektive entwickelt, wie die nachstationäre Versorgung aussehen soll. Ist dies gelungen, beginnt die Organisation der weiteren Versorgung. Je nach individuellem Bedarf werden hierfür professionell Anbieter von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, niedergelassene Haus- und FachärztInnen, sowie Sanitätshäuser und Behörden eingebunden.




Ziel
Entlassungsmanagement zielt darauf ab, Versorgungseinbrüche im Anschluss an einen stationären Aufenthalt zu verhindern. PatientInnen sollen damit lückenlose, adäquate Behandlungsverläufe ermöglicht werden.

Der erreichte Gesundheitszustand bzw. Behandlungserfolg der PatientInnen soll über den KH-Aufenthalt hinaus erhalten bleiben. Wiedereinweisungen, resultierend auf nachstationären Versorgungseinbrüchen, sollen so vermieden bzw. reduziert werden.



Zielgruppe
Interessierte MitarbeiterInnen




Referentin
Mag. Gundula Göbel




Hinweise
entlassungsmanagement@kh-hallein.at
Mobil: 0664/2322188



Ort

KH Hallein



Datum
19. Oktober 2010
14:00 - 17:00 Uhr




TN Zahl:
mindestens 10 bis maximal 20



Anmeldeschluss
1. März 2010



ONLINE-ANMELDUNG




Kosten
50,- Euro für ÖGKV-Mitglieder
80,- Euro Vollpreis




Information
ÖGKV Landesverband Salzburg
bildung.sbg@oegkv.at