Salutogenese
Die Frage nach Gesundheit kann nicht beantwortet werden, wenn nur nach Krankheit gefragt wird.
T 00201/3
Der salutogenetische Ansatz beinhaltet sowohl die Ressourcen bei unvermeidlichen Krankheiten und anderen Belastungen als auch vorbeugende Psychohygiene. "Wie wird man, wo immer man sich im Lebensfluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?"
Ziele
Die TeilnehmerInnen sollen den salutogenetischen Ansatz verstehen, der nicht einfach eine Umkehrung des pathogenetischen Ansatzes darstellt.
Inhalt
Sie erhalten konkrete Instrumente, die sich in der Vorbeugung und Bewältigung von Belastungen durch Krankheit, Verluste und Krisen als wirksam erwiesen haben - Sie erfahren typische Anwendungsbereiche der Salutogenese - Sie erlernen in praktischen Übungen die Handhabung der vorgestellten Instrumente Inhalte:
- Theoretische Grundlagen anhand typischer Beispiele
- Soziale Netzwerke und deren Bedeutung
- Gesunderhaltende und krankmachende Kommunikationsmuster
- Strategien zur Stärkung des Selbstwertes
- Gesundheitsförderliche Strukturen, Traditionen und Rituale
- Die Bedeutung von Spiritualität, Werten und Wegen zum Sinn
- Sport unter dem Blickwinkel der Salutogenese
Zielgruppe
Pflegepersonen aller Sparten, Interessierte und Beschäftigte in "helfenden Berufen"
Referentin
Dr. Renate Kofler
Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Existenzanalyse und Logotherapie) in freier Praxis, langjährige Arbeit mit Suchtkranken im stationären und ambulanten Bereich, zehnjährige Fortbildungs- und Vortragstätigkeit
Termin
9. November 2010
9.00 bis 17..00 Uhr
Kosten
85,00 Euro für ÖGKV-Mitglieder
105,00 Euro Vollpreis
TeilnehmerInnenzahl
10 – 16 Personen
Ort
Innsbruck
Anmeldeschluss
9. Oktober 2010
ONLINE-ANMELDUNG
Information und Kontakt
Landesverband Tirol
Tel. + Fax 05223 / 55991
bildung.tirol@oegkv.at
