Berufstypische Arbeitsbelastungen von Angehörigen der Gesundheits- und Sozialberufe

K11039

 

Angehörige der Gesundheits- und Sozialberufe sind hohen Anforderungen ausgesetzt. Die Erwartungshaltung der Patienten (Klienten) ist hoch, der Umgang mit Leid und Schmerz nicht immer leicht zu ertragen. Dazu kommen sich rasch ändernde berufsrechtliche Bestimmungen, belastende Arbeitsbedingungen, wie Nachtarbeit in Verbindung mit Wechseldiensten, Ersatzdienste, Stressige Arbeitsbedingungen uvm.

 

Arbeitsbedingte Belastungen und damit im Zusammenhang stehende Erkrankungen (Bewegungs- und Stützapparat, Burn-out etc.) steigen rapide an. Ein wirksamer Schutz der Gesundheit am Arbeitsplatz wird daher immer mehr zum Thema. Alle Beteiligten sollten künftig viel stärker auf die Erhaltung der Gesundheit und darauf achten, dass die Arbeitsfähigkeit und Motivation erhalten bleibt. Die dazu bestehenden gesetzlichen Regelungen sind eindeutig, aber in der betrieblichen Praxis zu wenig bekannt. Sie werden unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Bestimmungen anhand praktischer Beispiele leicht verständlich dargestellt.

 

Inhalt

  • Berufsrechtliche Regelungen (Behandlungs- und Pflegevertrag, Erwartungshaltung der Patienten, Klienten etc.)
  • Physische und psychische Belastungen (manuelle Lasthandhabung, Zeitdruck, Wechseldienste, Stress etc.)
  • Arbeitsunfälle und Maßnahmen zu deren Vermeidung (Stich- und Schnittverletzungen etc.)
  • Studienergebnisse (Burn-out, Erkrankungen des Bewegungs- und Stätzapparates)
  • Fürsorgepflicht des AG in der betriebspraktischen Anwendung (Evaluierungspflicht von gesundheitsgefährdenden Arbeitsbelastungen, Beseitigung krankmachender Arbeitsbelastungen durch geeignete Maßnahmen, Information und Unterweisung der AN etc.)
  • Aufgaben und Befugnisse von Führungskräften, Sicherheitsvertrauenspersonen, Sicherheitskräften, Arbeitsmedizinern und Betriebsräten im betrieblichen Arbeitnehmerschutz
  • Pflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Qualitätssicherungsmaßnahmen und Gesundheitsschutz
  • Prävention lohnt sich auch für den Arbeitgeber (Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen etc.)

 

Zielgruppe

Intramuraler und extramuraler Bereich: SFB, AFB, PH, DGKS; Interessierte.

 

Referent

Prof. Walter Nöstlinger

AK Oberösterreich, Sozialpolitik. Autor des Handbuches Arbeitnehmerschutz, Mitautor des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes und zahlreicher Artikel über präventive Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Gesundheitsschutzes.

 

 

Termin

9. November 2011

 

 

Gesamtkursdauer

09:00 bis 17:00 Uhr

9 Fortbildungspunkte = 7 Stunden

 

 

Bildungsgebühr (beinhaltet Unterlagen, Getränke, Obst und Gebäck)

70,- Euro für ÖGKV Mitglieder

120,- Euro für Nicht-Mitglieder

 

 

Teilnehmerzahl

mind. 12 bis max. 20 Personen

 

Kursort

Privatklinik Maria Hilf

Radetzkystraße 35

9020 Klagenfurt

 

ONLINE-ANMELDUNG

 

Anmeldeschluss

10. Oktober 2011

 

 

Information und Kontakt

ÖGKV-Landesverband Kärnten

Tel.: +43 650/60 37 168

bildung.ktn@oegkv.at

 

Sollten Sie nach erfolgter Online-Anmeldung nicht binnen 1 Woche per E-Mail, Telefon oder Post eine Voranmeldung erhalten haben, melden Sie sich bitte unter folgender Telefonnummer:

0650 60 37 168