(OTS) 31. Juli 2009

Geriatriezentrum Donaustadt geht neue Wege
Das Geriatriezentrum Donaustadt (GZD) hat sich zu einem Umdenken in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen entschlossen und das Projekt "Eden Alternative" umgesetzt. Im Mittelpunkt dieses Betreuungsansatzes steht das Miteinander von Pflegenden und BewohnerInnen. Veränderungen baulicher und organisatorischer Natur waren teilweise in umfangreichem Ausmaß erforderlich. Die Gruppenpflege wurde durch die Bezugspflege ersetzt. Dh Diplomiertes Fachpersonal ist immer anwesend und gestaltet mit den BewohnerInnen den Alltag. Das intensivere Miteinander von BewohnerInnen und MitarbeiterInnen hat dazu beigetragen, dass das soziale Wohlbefinden auf beidne Seiten gestiegen ist und sich vor allem bei den zu Betreuenden die gesteigerte Lebensqualität positiv auf die gesundheitliche Verfassung auswirkt.


Tiroler Tageszeitung 31. Juli 2009

Innsbrucker Ethik-Kommission Österreichweit führend
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen hat den Spitzenplatz der Innsbrucker Ethik-Kommission bestätigt. Besonhder dasd Qualitätsmanagement und die hohe Sicherheit wurden positiv gewertet. Die Kommission besteht aus WissenschafterInnen, JuristInnen, PharmazeutInnen, PflegevertreterInnen, einer Behindertenorganisation, der Seelsorge, Studierenden und VertreterInnen der Ärztekammer.


Kurier Wien 28. Juli 2009

Gesamtnote Gut für das Gesundheitssystem Wiens
"Etwa 77 Prozent der WienerInnen beurteilen das Gesundheitswesen ihrer Stadt mit Gut bis Sehr Gut", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Sie zitiert aus einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes IFES und des Politologen Peter Filzmaier. Die Befragten bewerteten die Pflege-und Seniorenheim im Schnitt mit der Note 2,2.


Salzburger Nachrichten 28. Juli 2009

Volksanwältin fordert die Einführung einer Alterswohlfahrt
Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, die eine Sachwalterschaft übernehmen, kümmern sich um die rechtlichen und finanziellen Belange ihrer KlientInnen. Für Entscheidungen über Fragen von Pflege und Gesundheit sind diese aber eigentlich nicht zuständig. Volksanwältin Gertrude Brinek (ÖVP) berichtet, dass die Zahl von Beschwerden von Angehörigen die Pflege betreffend stetig zunimmt. Für sie zeigt das vor allem eines: "Die Regelung, wie die Sachwalterschaft derzeit organisiert ist. ist nicht ausreichend." Ihr Vorschlag: "In Anlehnung an die Jugendwohlfahrt sollte es in Zukunft auch eine Alterswohlfahrt geben. Also jemanden, der sich abseits der rechtlichen und finanziellen Belange um Pflege. Therapie und Gesundheit des/der Klienten/Klientin sorgt, wenn dieseR eineN SachwalterIn hat.


Oberösterreichische Nachrichten 28. Juli 2009

Kritik an Gesundheitsminister Stöger betreffend GuKG-Novelle
Hilfsorganisationen üben an der von Gesundheitsminister Alois Stöger SP geplanten Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes Kritik. Aus dem ursprünglichen Entwurf seien zwei wesentliche Punkte" wieder entfernt worden, bemängelte etwa die Diakonie. Die folge sei mangelnde Durchlässigkeit bei der Ausbildung zwischen Sozial- und Gesundheitsberufen.

Der Standard 28. Juli 2009

Behindertenvertreter fordert baldige GuKG-Reform
ÖVP-Behindertensprecher Franz Huainigg fordert, das Pflegegesetz so rasch als möglich zu reformieren und damit die Lebensqualität im Alltag von Menschen mit Behinderungen zu vereinfachen und zu verbessern.
"Der wichtige Zugang zum Ausbildungsmodul der Basisversorgung wurde für BehindertenbetreuerInnen im letzten Moment vom Gesundheitsministerium
aus dem Begutachtungsentwurf gekippt. Ebenso findet sich kein Ansatz eines Delegationsprinzips. Bestehendes wird festbetoniert, Flexibilisierungsansätze fehlen. Es braucht dringend eine GuKG-Reform, aber nicht diese!", fordert Huainigg.


Die Presse 28. Juli 2009

Novelle zum GuKG wird dringend gefordert
Fehlende Flexibilität bemängeln Diakonie und Lebenshilfe an einer von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) geplanten Novelle zum Pflegegesetz. Die Kritikpunkte: Ein ursprünglich vorgesehenes Ausbildungsmodul, mit dem es PsychologInnen und PädagogInnen erleichtert werden sollte, Kompetenzen im
Pflegebereich zu erwerben, wurde aus dem Entwurf gestrichen. Zudem fehle nun die Möglichkeit, sich die Ausbildung für Berufe im Pflegebereich bei der
Umschulung auf einen Gesundheitsberuf anrechnen zu lassen. Stöger zeigte sich am Montag gesprächsbereit: Zwar werde er die Novelle heute, Dienstag, unverändert in den Ministerrat einbringen, schon für Herbst sei aber eine weitere Neuregelung des Pflegegesetzes geplant. Bis dahin wolle er mit allen Beteiligten eine Lösung finden.

Voralrlberger Nachrichten 27. Juli 2009

Mobile Kinderkrankenpflege stark nachgefragt
In 2942 Arbeitsstunden erbrachten 2008 drei Kinderkrankenschwestern ihre Leistungen für 47 Kinder. Seit sechs Jahren im Einsatz, etabliert sich die mobile Kinderkrankenpflege zu einer wichtigen Säule der extramuralen Versorgung. Die Mehrheit der betroffenen Mädchen und Buben befindet sich noch im Säuglingsalter. Vielfach leiden die Kinder an komplexen Diagnosen und Krankheiten mit chronischen Rückfällen. Der Verdienst der mobilen Dienste ist es, dass sich zermürbende Krankenhausaufenthalte deutlich verkürzen oder teilweise ganz vermeiden lassen. Die Finanzierung erfolgt durch den Landesgesundheitsfonds. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll der Personal nun aufgestockt werden.

Vorarlberger Nachrichten 24. Juli 2009

Projekt gegen Gewalt in der Familie
Das medizinische und Pflegepersonal soll Gewalt und Gewaltopfer besser wahrnehmen können. Im Rahmenm des Interreg IV Projekts "Diagnose Gewalt" wurde ein entsprechender Leitfaden erarbeitet. Ziel des mehrstufigen Projektes ist es langfristig Formen von Gewalt frühzeitig erkennen und benennen zu lernen, um dann optimal informieren zu können.

Oberösterreichische Nachrichten 23. Juli 2009

Note 1 für die Pflege in gespag-Spitälern
Bei der Befragung von 33000 PatientInnen nach ihrer Meinung zur "menschlichen Betreuung", gaben diese dem Pflegepersonal die Durchschnittsnote 1,1, ("sehr zufrieden"), für die Ärzte/ÄrztInnen gab es 1,2. Die fachlichen Fähigkeiten wurden für beide Berufsgruppen im Durchschnitt mit 1,2 bewertet.

Kärntner Tageszeitung 22. Juli 2009

Neue Kärntner Heimverordnung weiterhin unter Beschuss
Die Kritik der Opposition gegen die von ÖVP und BZÖ beschlossene Heimverordnung reißt nicht ab. Die SPÖ befürchtet den Bau von Bettenburgen in Ballungsräumen, statt stärkerer Denzentraliesierung in der Errichtung von neuen Pflegeheimen. Statt für 50 darf nun für 75 plus zehn Betten gebaut werden. Gegen die neue Verordnung spricht lt. LAbg. Beate Prettner der Plan, diplomiertes Fachpersonal zu kürzen (auf 25 Prozent). So sei in der neuen Heimverordnung der Einsatz durch zumindest eine diplomierte Fachkraft  rund um die Uhr nicht mehr zwingend festgeschrieben.


Vorarlberger Nachrichten 22. Juli 2009

Der Pflege geht das Geld aus
Durch die laufenden Verbesserungen der Qualitätsstandards bzw. strengere Vorgaben in der Pflege geraten private TrägerInnen von Pflegeeinrichtungen zunehmend unter Druck. Steigende Kosten gingen zu Lasten der Pflege, sagte ein Mitglied der Benevit-Geschäftsleitung. VerterterInnen der Gemeinden plädieren für eine Umstrukturierung der Finanzierung.

Vorarlberger Nachrichten n 15. Juli 2009

Land setzt bei der Pflege auf Ehrenamt
8729 Personen sind in Vorarlberg hauptberuflich in der Pflege tätig. Mehr als 14300 Personen sind es, die in der Sozialhilfe, der Kinderbetreuung und der Altenpflege unentgeltlich arbeiten. 80 Prozent der Pflegebedürftigen wird ehrenamtlich und privat zu Hause betreut.


Tiroler Tageszeitung 12. Juli 2009

Qualifizierungsoffensive Altenpflege und Pflegehilfe
Im Herst startet das AMS Tirol gemeinsam mit Land und Tiroler Pflegeeinrichtungen eine geförderte Pflegehilfeausbildung. In Form einer Stiftung soll dem wachsenden Bedarf in der Altenpflege Rechnung getragen werden. Ziel der Ausbildung ist es, Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, die auf eine qualifizierte Betreuung alter Menschen in stabilen Pflegesitationen abzielt. Die Durchführung der Tätigkeiten erfordern die Aufsicht einer Fachkraft. Die Dauer der Ausbildung liegt bei 13 Monate (Vollzeit). Zielgruppe sind beim AMS gemeldete arbeitslose Personen mit Berufserfahrung. Diese beziehen während der Ausbildungszeit Arbeitslosengeld bzw. Notstandshilfe. Veranstalterin ist das AZW, die Kosten werden zwischen Land Tirol und der/die zukünftige DienstgeberIn aufgeteilt. Informationen und Anmeldung bietet das AMS Tirol.

Kärntner Tageszeitung 8. Juli 2009

Acht Heime mit Jobs geopfert?
BZÖ und ÖVP beschlossen am 7. Juli ein von der Opposition stark kritisierte neue Heimverordnugn. Durch die Aufhebung der 50-Betten-Grenze in Pflegeheimen, drüfen nun größere Heime gebaut werden. LHStv. Reinhart Rohr (SPÖ) stimmte dagegen und will stattessen dezentrale Pflege die durch die öffentliche Hand finanziert werden forcieren. Satt geplanter 20 neuer Standorte werden nun acht neue Heime errichtet. Herwig Seiser (SPÖ-Klubchef) rechnet mit einem Bedarf von 1000 zusätzlichen Pflegepätzen bis 2014, der mit den geänderten Plänen nicht gedeckt werden könne. Das Einsparungspotential wird mit 2,25 Millionen Euro beziffert.


Kärntner Tageszeitung 5. Juli 2009

Der Pflege schlägt es fünf vor zwölf
Entgegen dem steigenden Strom an Arbeitslosen (9,5 Prozent im Mai) verzeichnet die Pflegebranche erhöhten Bedarf an Fachkräften. Es gab im Juni 22 Prozent mehr freie Pflegejobs als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das AMS will heuer insgesamt rund 3100 Personen in Pflegeberufen ausbilden. Dies würde jedoch den Bedarf keineswegs decken befürchtet die Volkshilfe, die für die Branche ca. 7000 unbesetzte Stellen berechnet hat. Der größte Mangel herrsche, so die Volkshilfe, bei den diplomierten Fachkräften.