Mag. Marianne Raiger, Finanzreferentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes 

 

marianne.raiger@oegkv.at

 

Nach dem Abschluss Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung 1984 sammelte sie ihre ersten beruflichen Erfahrungen an der Universitätsklinik für Neurochirurgie am LKH-Univ. Klinikum Graz. Da lebenslanges Lernen und persönliche Weiterentwicklung für sie zum Lebensmotto gehören, studierte sie neben ihrem beruflichen Alltag „Erziehungswissenschaft mit Fächerbündel – Pflegewissenschaft, Sozialmedizin und Frauenforschung“, an der Karl-Franzens-Universität in Graz, wo sie 1997 ihren Abschluss machte. 

 

Nach Abschluss des Studiums baute sie ihr Wissen in Richtung Personal- und Projektmanagement weiter aus. Am LKH-Univ. Klinikum Graz, Abteilung für Personal und Recht war sie für Personalentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement zuständig, bevor sie die Projektleitung für eines der größten EDV-Projekte in der Zentraldirektion der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft mbH  (KAGes) „EDV-Dienstplanung“ übernahm. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts, wechselte sie innerhalb des KAGes-Managements in die OE Strategie, Innovation und Beteiligung (SIB) als Fachexpertin für strategische und gesundheitsökonomische Themen sowie für Projektmanagement.



Weitere berufliche Befähigungen erwarb sie
2004 zur „Akademischen Leiterin des Pflegedienstes“,
2006 zur „Zertifizierten klinischen Risikomanagerin“ nach den ONR 49003,
2010 zur „Zertifizierten Projektmanagerin“ und 
2010 zur „Lehrerin für Gesundheit- und Krankenpflege“.



Die aktive Unterstützung und Mitarbeit zur Weiterentwicklung der Berufsgruppe ist ihr bereits seit Beginn ihrer Tätigkeit im Gesundheits- und Krankenpflegebereich ein großes Anliegen.



Mitunter ist sie Gründungsmitglied der „Grazer Gesellschaft der Pflegewissenschaft“ und der „Gesellschaft der Pflegewissenschaft im Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband“.



In dieser Funktion war sie auch bei zahlreichen Aktivitäten zur Förderung der Pflegewissenschaft in Österreich beteiligt, wie z.B. bei der Etablierung des Bakkelaureatsstudienganges „Pflegewissenschaft“ (2004) an der Medizinischen Universität Graz oder an der Gestaltung von Vortragsreihen an der Karl-Franzens Universität in Graz.

 

Von Dezember 2007 bis Jänner 2012 war sie erste Vizepräsidentin im Bundesvorstand des ÖGKV. In dieser Funktion war sie vor allem für die Schwerpunkte Risikomanagement, Personal, Ausbildung und interne und externe Weiterentwicklung des ÖGKV sowie als stellvertretende Auslandsreferentin zuständig. 

Die neue Funktion als Finanzreferentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes sieht sie als neue Herausforderung und als weiteren Lernschritt im Sinne ihres Lebensmottos "lebenslanges Lernen".