Pflegefachassistenz

 

Ausbildung

Die PFA-Ausbildung erfolgt an einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. Sie dauert bei Vollzeitausbildung zwei Jahre und umfasst insgesamt 3 200 Stunden.

Die ersten Lehrgänge starteten 2017.

Die Ausbildung gliedert sich in:

  1. Abj Theorie 800 Stunden und Praxis 530 Stunden
  2. Abj Theorie 1070 Stunden und Praxis 530 Stunden

Abschluss der Ausbildung

Kommissionelle Abschlussprüfung / Diplom

Das Diplom in der Pflegefachassistenz ermöglicht den Zugang zur Berufsreifeprüfung gemäß Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung BGBl. I Nr. 68/1997.

Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, Österreich

Voraussetzungen

  • Die erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder eine Tätigkeitsberechtigung als Pflegeassistenz
  • Die zur Berufsausübung erforderliche gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
  • Die zur Berufsausübung erforderliche Vertrauenswürdigkeit (Strafregisterbescheinigung?) 
  • Die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen.
  • Aufnahmegespräch und standardisiertes Aufnahmeverfahren

Über die Aufnahme in eine PFA-Ausbildung entscheidet eine Aufnahmekommission.

Aufgabenspektrum

Die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege oder Ärzten übertragenen Aufgaben der Pflegeassistenz

Die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Ärzten übertragenen weiteren Tätigkeiten im Rahmen der Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie

Die Anleitung und Unterweisung von Auszubildenden der Pflegeassistenzberufe, nach Anordnung von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege

Tätigkeiten im Rahmen der Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie gemäß GuKG i.d.g.F. sind:

  • Durchführung standardisierter diagnostischer Programme, wie EKG, EEG, BIA, Lungenfunktionstest
  • Legen und Entfernen von transnasalen und transoralen Magensonden
  • Setzen und Entfernen von transurethralen Kathetern bei der Frau, ausgenommen bei Kindern
  • Ab- und Anschluss laufender Infusionen, ausgenommen Zytostatika und Transfusionen mit Vollblut und/oder Blutbestandteilen, bei liegendem periphervenösen Gefäßzugang, die Aufrechterhaltung dessen Durchgängigkeit sowie gegebenenfalls die Entfernung desselben
  • Anlegen von Miedern, Orthesen und elektrisch betriebenen Bewegungsschienen nach vorgegebener Einstellung