Vergabe von ÖGKP PFP®

Die gesetzlich verankerte Pflicht zur Fortbildung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege sichert dem österreichischen Gesundheitssystem eine qualitätsvolle und umfassende Pflegeversorgung. Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, sowie Angehörige der Pflegeassistenzberufe sind dazu verpflichtet sich regelmäßig fortzubilden, um bei der Ausübung ihres Berufes auf dem aktuellen Stand der fachlichen Entwicklungen zu sein, die erworbenen Kompetenzen zu bewahren und zu vertiefen.

Die ÖGKV PFP® (ÖGKV Pflegefortbildungspunkte) sind als Wortmarke anerkannt und im Markenregister eingetragen. Fortbildungsveranstaltungen, auf denen ÖGKV PFP® ausgewiesen sind, sind demnach qualitätsgesichert und hinsichlich ihrer Pflegerelevanz geprüft.  2 ÖGKV PFP® entsprechen 1 Stunde Theorie.

Daraus folgt laut Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, dass für 60 Fortbildungsstunden im Gehobenen Dienst 120 ÖGKV PFP® bzw. für 40 Fortbildungsstunden für die Assistenzberufe 80 ÖGKV PFP® in 5 Jahren zu erwerben sind.

Es  gibt 3 Arten der Beantragung:

Pilotprojekt und Qualitätssicherung

Die Ausrollung der ÖGKV PFP® ist ein Pilotprojekt mit einer Dauer von einem Jahr und beginnt im 1. Quartal 2019. In diesem Jahr werden Erfahrungen gesammelt, um das Instrument und dessen Anwendung in einem Evaluationsprozess zu adaptieren. Eine nachvollziehbare Dokumentation wird durchgeführt. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach dem Vier-Augen-Prinzip. Das ÖGKV Bundessekretariat überprüft die formalen Kriterien und Inhalte. Es erfolgt zusätzlich eine Durchsicht durch die ÖGKV Akademie für Gesundheitsberufe des Landesverbandes Steiermark. Ebenso wird ein Beirat zur Qualitätssicherung bestellt.